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Start unserer Tour war Perpignan bzw. St. Cyprien-Plage (direkt am Mittelmeer), wo wir auch das erste mal unser Zelt aufschlugen. Am Morgen unserer ersten Etappe ging es nochmal ans Meer, welches wir erst wieder in 9 Tagen, 800 km und am anderen Ende der Pyrenäen sehen sollten.
Die ersten 50 km in Richtung Pyrenäen waren zwar flach, es blies aber ein heftiger Gegenwind, der uns schon vor den ersten Bergen ordentlich Kraft raubte. So langsam näherten wir uns den Bergen (linkes Bild).
Ab Mosset (rechts), einem kleinen Pyrenäendorf begann der eigentliche Anstieg unseres ersten Berges. Die ersten 10 km bis Mosset waren relativ human mit etwa 3-5 % Steigung. Mosset liegt auf etwa 700m, der Anstieg bis zum "Col de Jau" (1506m) beträgt etwa 12 km auf 800 Höhenmeter, also rund 7 % im Schnitt. Der Col de Jau ist ein relativ unbekannter Pass, der von der Mittelmeerregion nun richtig in die Pyrenäen führt. Auf schmalen und sehr wenig befahrenen Straßen schlängelt sich der Anstieg nach oben. Der erste Berg einer solchen Tour ist meist der Schwerste, wenn auch von den Steigungsprozenten nicht sonderlich schwierig, da der Körper und die Muskeln sich noch nicht an die Berge angepasst haben. Alex hatte am Berg auch etwas Magenprobleme, was die Auffahrt noch unangenehmer macht. Zwar mussten wir uns etwas mehr quälen, als wir uns am Anfang für diesen Berg gedacht hatten, aber am Gipfel angekommen und kurz verschnauft, waren die Qualen auch schon wieder vergessen. Der erste von 23 Pässen war geschafft. Nach 98 km waren wir in Roquefort de Sault am Campingplatz und freuten uns schon wieder auf den nächsten Tag.
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