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Am zweiten Tag stand die "Nordschleife" auf dem Programm: 125 km, 3 Pässe und 3700 Höhenmeter. Nach dem Motto "Und täglich grüßt das Murmeltier" ging es zu Beginn nochmals über den Furkapass, danach über den Grimselpass, und zum Schluss der 28 km lange Anstieg hoch zum Sustenpass.
Auf dem linken Bild nochmal die ersten Serpentinen des Furkapasses, die bereits von unserem Campingplatz in Realp zu sehen waren. Auch wenn wir den Furkapass an beiden Tagen gefahren sind, wurde es nicht langweilig. Ein wirklich schön zu fahrender Pass...
Nach dem Furkapass noch einmal ein kurzer Halt wegen des herrlichen Panoramas in Richtung des Grimselpasses. Rechts auf den letzten Meter der Abfahrt vom Furkapass mit Blick auf die kommenden Serpentinen des Grimselpasses. Von Gletsch aus beträgt der Anstieg zum Grimselpass nur ca. 6 km. Beste Voraussetzung um die wunderschöne Gegend zu genießen.
Im Anstieg des Grimselpasses kann zu jeder Zeit die bereits zurückgelegte Strecke bis hin zum Furkapasses eingesehen werden. Da möchte man am liebsten etwas langsamer hochfahren...
ohne Worte ...
Kurz nach der letzten Kehre befindet sich auf 2165 m die Passhöhe. Wie oft auf den Pässen, vor allem in der Schweiz, ein kleiner See.
Die knapp 26 km lange Abfahrt vom Grimselpass nach Innertkirchen, vorbei an zwei Gletscherstauseen, ist sehr abwechslungsreich. Neben langen Geraden sind auch klassische Serpentinen und kleinere Tunnel zu durchfahren. Hier erreichte ich auch ohne großes Zutun meine höchste Abfahrtsgeschwindigkeit mit 83 km/h.
In Innertkirchen angekommen stand der längster Anstieg unserer Tour bevor. Von ca. 630 m zieht sich der Anstieg fast 28 km und knapp 1600 Höhenmeter auf den 2224 m hohen Sustenpass.
Mit der Sonne im Rücken ging es Kilometer für Kilometer nach oben. Auf den ersten 15 km gibt es immer wieder flachere Passagen, mit ca. 2-3 %, auf denen man sich etwas entspannen kann, bevor der Endspurt und beginnt.
Die letzten Kilometer vom Steingletscher zur Passhöhe werden in nur zwei Serpentinen genommen, während sich die Straße entlang des Berges zieht. Ein Blick zurück ins von Sonne durchtränkte Tal ließ wunderschöne Weitblicke zu...
Auf dem letzten Kilometer des Sustenpasses noch einmal ein Blick zum Steingletscher. Rechts wenige Meter vor dem lang ersehnten Passschild.
Neben dem obligatorischen Passfoto am Sustenpass, konnten wir es uns nicht nehmen lassen, am letzten Pass der "Schweizer Acht" die Beine hochzulegen, die warmen Sonnenstrahlen und das herrliche Panorama zu genießen.
Die Abfahrt lag bereits fast komplett im Schatten. Das "überraschende" Ende unserer Tour war ein nochmaliger 7 km langer Anstieg durch die Schöllenschlucht von Wassen nach Andermatt.
Nichtsdestotrotz war auch dieser Tag mit 11 Stunden Sonnenschein, 3 wunderschönen Pässen und malerischen Landschaften ein perfekter Tag !!!
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