3_Zinnen_Runde

 

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Unser zweiter Tag startete gleich mit 2 Platten (noch am Campingplatz). Deutlich verspätet machten wir uns um 11 Uhr auf den Weg. 

 

Da unser Campingplatz direkt in der Mitte des Anstiegs zum Valparola lag, ging es prompt mit den Steigungsprozenten los. Das Wetter aber war deutlich besser und so konnten wir bereits am ersten Anstieg des Tages schöne Panoramen genießen.

 

 

 

 

 

Der Valparola-Pass befindet sich auf einem kleinen Plateau. Von dort kann man bereits den Passo Falzarego sehen, den nur eine kleine, ca. 1 km lange, Abfahrt verbindet. Links die Felsenlandschaft auf dem Valparola.

 

 

 

Höhenprofil "Passo Valparola"

 

 

 

Auf dem rechten Bild sind bereits die letzten Kehren auf dem Weg zum Falzarego zu erkennen. Allerdings von Caprile startend. Wir fuhren den Pass später von Cortina d'Ampezzo aus.

 

 

 

Nach der Abfahrt des Falzarego nach Cortina, fuhren wir ähnlich wie die "Sellarunde" eine Runde um die Cristallo-Berggruppe (nordöstlich von Cortina).

 

Direkt in Cortina begann der Anstieg zum Passo Tre Croci. Ein schöner Pass, der sich überwiegend im Wald hochschlängelt. Auf der Abfahrt bogen wir in Richtung Misurinasee ab, von wo aus bereits die 3 Zinnen zu sehen waren. 

 

 

Höhenprofil "Passo Tre Croci"

 

Eigentlich wollten wir den Pass zu den 3 Zinnen mit Steigungen von 16 % hochfahren. Da wir allerdings durch die beiden Platten leider verspätet loskamen, fuhren wir weiter in Richtung Schluderbach.

 

 

 

Von den 3 Zinnen bzw. dem Misurinasee ging es um die Cristallo-Gruppe fast ständig leicht bergab. Als wir wieder in Cortina waren ging es in Richtung Falzarego, wo wir zuvor abgefahren sind. Rechts ein Blick während des Anstiegs auf Cortina.

 

 

 

 

Gegen Abend lockerten die Wolken wieder auf, und wir konnten den "letzten" Anstieg unserer Tour (was wir natürlich noch nicht wussten) richtig genießen!

 

 

 

Höhenprofil "Passo Falzarego"

 

Wie wenn wir es geahnt hätten, machten wir am Valparola (wenige Km vor unserem Campingplatz), eine längere Pause und genossen das 360° Panorama...

 

Am nächsten Morgen wollten wir früh Richtung Meran fahren, dort eine Runde drehen, und dann weiter Richtung Stilfserjoch und Gaviapass. Doch zuerst streikte meine Autobatterie, so dass wir erst gegen Nachmittag in Meran waren. Und am nächsten Tag goss es in Strömen, gewitterte Tag und Nacht, und der Wetterbericht verhieß nichts Gutes. Aufgrund der nahenden Deutschen Meisterschaft wollte ich auch nichts riskieren und deshalb beschlossen wir unsere Tour abzubrechen, und auf ein nächstes Mal zu verschieben.

 

 

 

"The day after..."